Autor: eine_frau_ein_koffer

  • Meine Kriterien für die Reisebuchung

    Das Reiseziel steht fest und der Urlaub ist im besten Fall auch schon eingereicht.

    Jetzt kommt für mich der Teil der Reiseplanung, den ich am wenigsten mag: die Suche nach der passenden Unterkunft. 😊

    Bevor ich mich auf die Suche nach einem Hotel mache, informiere ich mich erst einmal darüber, welcher Ort oder welche Gegend für meine Urlaubswünsche am besten geeignet ist.

    Meine wichtigsten Kriterien sind dabei: Meer, gutes Essen, Einkaufs- und Shoppingmöglichkeiten und natürlich Kultur. Und das Ganze bitte möglichst zentral.

    Denn im Urlaub möchte ich keinen Stress mit Mietwagen, Parkplatzsuche und Verfahren haben. Am liebsten erkunde ich meine Umgebung zu Fuß oder fahre auch mal mit dem Bus.

    Zur Vorbereitung lese ich Online-Reiseführer und schaue mich häufig in passenden Facebook-Gruppen um. Dort finde ich oft richtig gute Tipps zu Unterkünften, Restaurants, Ausflügen und Sehenswürdigkeiten.

    Bei Auslandsreisen bin ich Pauschaltouristin

    Warum?

    Weil ich faul bin. 😊

    Tatsächlich habe ich einige Male versucht, meine Reise selbst zusammenzustellen: zuerst eine passende Unterkunft suchen und anschließend nach den passenden Flügen schauen.

    Mich stresst das.

    Dann finde ich ein schönes Hotel, aber der Flug passt nicht. Oder die Flugzeiten sind ungünstig. Oder der Flug ist genau in diesem Zeitraum viel zu teuer. Also fängt die Suche wieder von vorne an.

    Das dauert mir einfach zu lange.

    Deshalb buche ich meine Auslandsreisen meistens als Pauschalreise. Außerdem schätze ich dabei die zusätzliche Absicherung, falls auf der Reise doch einmal etwas schiefgehen sollte.

    Bei meiner Suche gehe ich dann nach einigen ganz persönlichen Kriterien vor.

    Das Hotel

    Ich brauche kein Luxushotel. Eine gute Mittelklasse reicht mir völlig aus und ich bevorzuge eher kleinere Hotels statt riesiger Hotelanlagen.

    Animation brauche ich nicht. Ein Pool ist schön, aber auch kein Muss.

    Wichtig ist mir dagegen die Lage. Das Hotel sollte möglichst fußläufig zu den Dingen liegen, die mir im Urlaub wichtig sind. Ich möchte einfach loslaufen können, ohne jedes Mal erst überlegen zu müssen, wie ich von A nach B komme.

    Wenn es Doppelzimmer zur Alleinnutzung gibt, umso besser. Ein bisschen mehr Platz kann schließlich nicht schaden.

    Und obwohl ich selbst Mama und Oma bin: Ein typisches Familienhotel muss es für mich im Urlaub nicht unbedingt sein. 😊

    Ich schaue außerdem darauf, ob das Hotel auch für Alleinreisende geeignet ist. Natürlich sehe ich mir vor der Buchung ausführlich die Bilder und Bewertungen anderer Gäste an.

    Und dann wäre da selbstverständlich noch ein nicht ganz unwichtiges Kriterium: der Preis.

    Die Verpflegung

    Für mich reicht im Hotel normalerweise Frühstück.

    Ich bin tagsüber viel unterwegs und möchte mich nicht danach richten müssen, zu einer bestimmten Uhrzeit wieder im Hotel zu sein, nur weil dort das Essen auf mich wartet.

    Viel lieber probiere ich unterwegs Restaurants aus und entscheide spontan, wann und wo ich essen möchte.

    Stornierung und Umbuchung

    Auch die Möglichkeiten zur Stornierung oder Umbuchung spielen für mich bei der Buchung eine Rolle.

    Es kann schließlich immer etwas dazwischenkommen. Deshalb schaue ich mir die entsprechenden Bedingungen vor der Buchung genau an.

    Flugzeiten und Abflughafen

    Bei den Flugzeiten gilt für mich: gerne so früh wie möglich.

    Ich bin sowieso Frühaufsteherin und habe lieber noch etwas vom ersten Urlaubstag, als erst spät am Abend am Reiseziel anzukommen.

    Beim Abflughafen bevorzuge ich natürlich den, den ich von zu Hause aus am schnellsten und unkompliziertesten erreichen kann.

    Transfer und Transferdauer

    Bei meinen Pauschalreisen buche ich grundsätzlich einen Transfer vom Flughafen zum Hotel dazu.

    Natürlich ist mir klar, dass die Fahrt dadurch manchmal etwas länger dauert. Schließlich werden unterwegs möglicherweise noch andere Urlauberinnen und Urlauber an ihren Hotels abgesetzt.

    Aber tatsächlich genieße ich genau das.

    Für mich ist der Transfer vom Flughafen zum Hotel schon die erste kleine Sightseeing-Tour am Urlaubsort. 😊

    Ich sitze im Bus, schaue aus dem Fenster und bekomme einen ersten Eindruck von der Umgebung. Und spätestens dann weiß ich: Jetzt beginnt der Urlaub.

    Wo ich nach meinen Reisen suche

    Jetzt gibt es natürlich viele verschiedene Reiseplattformen, über die man seinen Urlaub buchen kann. Und jede hat ihre eigenen Filter- und Suchmöglichkeiten.

    Für mich persönlich hat sich CHECK24 Reisen als besonders praktisch erwiesen. Dort kann ich meine Wünsche eingeben und verschiedene Reiseangebote miteinander vergleichen.

    Werbung/Affiliate-Link: Wenn du selbst nach einer passenden Reise suchen möchtest, kannst du hier direkt bei CHECK24 Reisen nach Angeboten suchen.

    Und wenn die Reise dann endlich gebucht ist?

    Dann heißt es für mich nur noch:

    Tage zählen, bis es endlich losgeht. 😊

  • Wie ich meine Reisen auswähle

    Wohin soll die nächste Reise gehen?

    Für mich ist das fast die wichtigste Frage nach einem Urlaub. 😊 Kaum bin ich wieder zu Hause, fange ich irgendwann an zu überlegen, wohin es als Nächstes gehen könnte.

    Dabei lasse ich mich gerne inspirieren. Von Reiseberichten aus meinem Umfeld, von Erzählungen anderer Menschen oder von etwas, das ich irgendwo lese oder sehe. Manchmal reicht schon ein schönes Bild oder eine interessante Geschichte und ich denke: Da würde ich auch gerne einmal hin.

    Trotzdem haben sich bei mir im Laufe der Zeit zwei Reiseziele herauskristallisiert, zu denen es mich immer wieder zieht.

    Griechenland – meine große Reiseliebe

    Ich liebe Griechenland.

    Das Meer, die Menschen, das Essen, das Klima – und ganz besonders die Kultur.

    Bei antiken Bauwerken könnte ich jedes Mal aufs Neue vor Begeisterung schreien. Allein die Vorstellung, was dort vor Jahrhunderten von Menschenhand erschaffen wurde, fasziniert mich unglaublich.

    Auch wenn vieles heute nicht mehr in seinem ursprünglichen Glanz erstrahlt, kann man oft noch erahnen, wie prachtvoll diese Orte einmal gewesen sein müssen. Wenn ich zwischen alten Säulen, Tempelresten und Mauern stehe, frage ich mich , welche Menschen dort wohl gelebt haben und wie ihr Alltag ausgesehen haben mag.

    Diese Mischung aus Geschichte, Kultur, Landschaft und Meer begeistert mich immer wieder.

    Und das Beste daran: Es gibt noch so viel zu entdecken. Ich war bereits auf einigen griechischen Inseln – aber meine Liste ist noch lange nicht abgearbeitet. 😊

    Die deutsche Nordseeküste – mein Ort zum Durchatmen

    Ganz anders und trotzdem genauso besonders für mich ist die deutsche Nordseeküste.

    Ich liebe das raue Meer und die frische Brise, die einem dort manchmal ganz schön um die Nase weht. Ich mag die eher ruhigen, manchmal etwas wortkargen Menschen – und natürlich das Essen. Für mich gehört an der Nordsee ganz klar Fisch dazu.

    Aber am meisten liebe ich das Meer.

    Ich könnte stundenlang dasitzen und den Wellen zuschauen. Dieses ständige Kommen und Gehen hat für mich etwas Magisches. Es beruhigt mich und lässt mich zur Ruhe kommen.

    An der Nordsee brauche ich oft gar nicht viel. Meer, Wind und einen Platz, von dem aus ich aufs Wasser schauen kann – und schon beginnt für mich die Erholung.

    Meine Sehnsuchtsorte

    Natürlich möchte ich auch noch andere Länder und Orte bereisen. Es gibt so viele wunderschöne Ecken auf dieser Welt, die ich noch nicht kenne und gerne entdecken würde.

    Aber Griechenland und die deutsche Nordseeküste sind für mich meine ganz persönlichen Sehnsuchtsorte.

    Vielleicht auch deshalb, weil beide auf ihre ganz eigene Art genau das bieten, was ich im Urlaub suche: Abstand vom Alltag, schöne Erlebnisse und das Gefühl, einfach einmal ganz woanders zu sein.

    Und noch etwas haben beide für mich gemeinsam: Sie sind relativ unkompliziert zu erreichen.

    Denn ich muss gestehen: Ich fliege nicht so wahnsinnig gerne. 😊

    Das hält mich zwar nicht davon ab, in ein Flugzeug zu steigen, wenn ich irgendwohin möchte. Aber wenn ich die Wahl habe, darf die Anreise gerne einfach und entspannt sein.

    Am Ende entscheide ich meine Reisen deshalb nicht nur danach, welcher Ort besonders schön oder gerade angesagt ist. Ich frage mich vielmehr:

    Wo fühle ich mich wohl? Was möchte ich erleben? Und wohin zieht es mich gerade?

    Und manchmal führt mich die Antwort eben wieder an einen Ort, den ich schon kenne.

    Wenn du wissen möchtest, worauf ich bei der Buchung konkret achte – meine genauen Kriterien habe ich hier zusammengefasst.

    Denn nicht jede Reise muss in die Ferne führen und nicht jedes Reiseziel muss neu sein. Manchmal ist es genauso schön, an einen Ort zurückzukehren, bei dem man schon beim Gedanken daran ein kleines bisschen Fernweh bekommt.

  • Es muss nicht die perfekte Reise sein

    Eine Nachricht bekomme ich immer wieder:

    “Was ist, wenn etwas schiefgeht?”

    Meine Antwort überrascht viele.

    Dann geht eben etwas schief.

    Auch auf meinen Reisen ist nicht immer alles perfekt.

    Ich habe mich schon verlaufen.

    Ich habe den falschen Bus genommen.

    Ich stand vor einem geschlossenen Museum, obwohl ich mich den ganzen Tag darauf gefreut hatte.

    Und ja, manchmal habe ich mich auch geärgert.

    Aber weißt du, woran ich mich heute erinnere?

    Nicht an den falschen Bus.

    Nicht an die Umwege.

    Nicht an den verpassten Plan.

    Ich erinnere mich an den kleinen Platz, den ich nur gefunden habe, weil ich falsch abgebogen bin.

    An das Café, in dem ich gelandet bin, weil ich mich verlaufen hatte.

    An die Menschen, die mir geholfen haben.

    Heute weiß ich:

    Perfekte Reisen gibt es nicht.

    Aber es gibt unvergessliche Reisen.

    Und die entstehen oft genau dann, wenn wir unseren Plan loslassen.

    Wenn du deine erste Solo-Reise planst, versuche nicht, alles perfekt zu machen.

    Plane so viel, dass du dich sicher fühlst.

    Und dann lass der Reise die Freiheit, dich zu überraschen.

    Vielleicht wird nicht alles so, wie du es dir vorgestellt hast.

    Vielleicht wird es sogar viel schöner.

    Wenn du noch zögerst, weil du Angst vor Einsamkeit hast – ich habe hier aufgeschrieben, warum allein reisen und einsam sein zwei völlig verschiedene Dinge sind.

    ❤️ Claudia

  • Allein reisen heißt nicht, einsam zu sein

    Wenn ich erzähle, dass ich alleine verreise, höre ich oft denselben Satz:

    „Das könnte ich nicht. Das wäre mir viel zu einsam.“

    Ich habe früher genauso gedacht.

    Vor meiner ersten Solo-Reise hatte ich Angst, mich alleine zu fühlen.

    Heute weiß ich: Allein sein und einsam sein sind zwei völlig verschiedene Dinge.

    Wenn ich alleine reise, kann ich meinen Tag genau so gestalten, wie ich es möchte.

    Ich bleibe länger an einem Ort, wenn er mir gefällt.

    Ich esse dann, wenn ich Hunger habe.

    Ich stehe früh auf oder schlafe aus – ganz ohne Kompromisse.

    Und das Schönste?

    Gerade weil ich alleine unterwegs bin, komme ich viel leichter mit anderen Menschen ins Gespräch.

    Mit der Kellnerin, die mir einen Geheimtipp gibt.

    Mit der älteren Dame auf der Parkbank.

    Mit anderen Reisenden, die ebenfalls allein unterwegs sind.

    Diese Begegnungen wären mir wahrscheinlich entgangen, wenn ich mit einer Reisegruppe oder Freunden unterwegs gewesen wäre.

    Natürlich gibt es auch ruhige Momente.

    Aber sie fühlen sich nicht einsam an.

    Sie fühlen sich nach Freiheit an.

    Falls du Angst hast, alleine zu verreisen, möchte ich dir eines mitgeben:

    Du musst dich nicht einsam fühlen, nur weil du alleine unterwegs bist.

    Manchmal lernst du gerade dann die wichtigste Person besser kennen:

    Dich selbst.

    ❤️ Claudia

  • Alleine verreisen? Fang kleiner an, als du denkst

    Viele Frauen schreiben mir, dass sie gerne einmal alleine verreisen würden.

    Aber dann kommen die Zweifel:

    Was, wenn ich mich einsam fühle?

    Was, wenn ich mich im Restaurant unwohl fühle?

    Was, wenn etwas schiefgeht?

    Ich kann das gut verstehen. Vor meiner ersten Solo-Reise hatte ich dieselben Gedanken.

    Deshalb mein wichtigster Rat:

    Du musst nicht sofort die große Reise planen.

    Fang klein an.

    Wenn dir der Gedanke unangenehm ist, alleine essen zu gehen, dann übe es zuerst in deiner vertrauten Umgebung.

    Gehe in dein Lieblingscafé.

    Nimm ein Buch mit.

    Bestelle einen Kaffee und beobachte die Menschen.

    Danach vielleicht ein kleines Restaurant, das du bereits kennst.

    Du wirst überrascht sein, wie schnell sich das normal anfühlt.

    Der nächste Schritt könnte eine Übernachtung in einer Stadt sein, die du gut kennst.

    Oder ein Wellness-Wochenende.

    Einfach eine Nacht nur für dich.

    Ohne Verpflichtungen.

    Ohne Kompromisse.

    Nur du.

    Auch meine erste Reise allein führte mich nicht ans andere Ende der Welt.

    Ich habe einen Ort gewählt, an dem ich mich wohlfühlte.

    Einen Ort, den ich kannte.

    Das hat mir Sicherheit gegeben.

    Mit jeder kleinen Erfahrung wächst das Vertrauen in dich selbst.

    Und irgendwann kommt der Moment, in dem du feststellst:

    Ich kann das.

    Heute reise ich seit vielen Jahren alleine durch Europa.

    Aber angefangen hat alles mit einem einzigen kleinen Schritt.

    Und genau dieser erste Schritt ist oft der wichtigste.

    Wenn du wissen möchtest, wie ich meine Reisen aussuche und worauf ich dabei achte – das habe ich hier für dich zusammengefasst.

    ❤️ Claudia

  • 5 Dinge, die ich vor meiner ersten Solo-Reise gerne gewusst hätte

    Vor meiner ersten Solo-Reise hatte ich unzählige Fragen im Kopf.

    Würde ich mich einsam fühlen?

    Würde ich mich verlaufen?

    Was, wenn etwas passiert?

    Was würden andere denken, wenn ich allein im Restaurant sitze?

    Heute kann ich über viele dieser Sorgen schmunzeln. Deshalb möchte ich die fünf Dinge mit dir teilen, die ich gerne schon vor meiner ersten Solo-Reise gewusst hätte.

    1. Niemand interessiert sich dafür, dass du allein reist

    Das war meine größte Überraschung.

    Ich war fest davon überzeugt, dass jeder sofort bemerken würde, dass ich allein unterwegs bin.

    Die Wahrheit?

    Niemand interessiert sich dafür.

    Menschen sind mit ihrem eigenen Urlaub beschäftigt. Niemand zählt, wer allein oder zu zweit am Frühstücksbuffet sitzt.

    2. Allein bedeutet nicht einsam

    Viele verwechseln diese beiden Dinge.

    Allein zu reisen bedeutet nicht, einsam zu sein.

    Im Gegenteil.

    Ich habe unterwegs oft mehr Menschen kennengelernt als auf vielen Reisen zu zweit.

    Ein Gespräch im Café, eine Begegnung bei einem Ausflug oder ein netter Plausch am Strand entstehen oft viel leichter, wenn man allein unterwegs ist.

    3. Du wirst mutiger, als du denkst

    Mit jeder Reise wächst das Selbstvertrauen.

    Plötzlich buchst du einen Ausflug allein.

    Du fragst nach dem Weg.

    Du erkundest eine Stadt, die du vorher noch nie gesehen hast.

    Jede kleine Herausforderung macht dich ein Stück stärker.

    4. Weniger Gepäck bedeutet mehr Freiheit

    Früher habe ich viel zu viel eingepackt.

    Heute weiß ich:

    Die meisten Dinge braucht man gar nicht.

    Je leichter dein Koffer, desto entspannter reist du.

    Deshalb reise ich inzwischen deutlich minimalistischer als früher.

    5. Der perfekte Zeitpunkt kommt nie

    Wenn ich auf den perfekten Moment gewartet hätte, wäre ich wahrscheinlich nie losgefahren.

    Es gibt immer Gründe zu warten.

    Zu wenig Zeit.

    Zu wenig Geld.

    Zu viel Unsicherheit.

    Irgendwann habe ich verstanden:

    Manchmal muss man einfach buchen und losfahren.

    Mein Fazit

    Meine erste Solo-Reise hat mein Leben verändert.

    Nicht, weil alles perfekt war.

    Sondern weil ich gelernt habe, dass ich viel mehr kann, als ich mir selbst zugetraut hatte.

    Wenn du darüber nachdenkst, allein zu verreisen, möchte ich dir eines mitgeben:

    Du musst nicht mutig sein, um zu starten.

    Du wirst mutig, weil du startest.

    Und wenn du noch nicht weißt, wo du anfangen sollst – lies gerne, wie ich meinen ersten Schritt gemacht habe.

    ❤️ Claudia

  • Warum ich nach meiner Trennung das erste Mal alleine verreiste

    Vor über zehn Jahren stand ich plötzlich vor einer Situation, die viele Frauen kennen.

    Nach meiner Trennung musste ich mein Leben neu sortieren. Dazu gehörte auch eine Frage, über die ich vorher nie wirklich nachgedacht hatte:

    Kann ich überhaupt alleine verreisen?

    Bis dahin waren Urlaube für mich etwas, das man gemeinsam plant. Plötzlich war niemand mehr da, mit dem ich Reiseziele aussuchen, Flüge buchen oder am Strand sitzen konnte.

    Also blieb ich zu Hause.

    Zumindest eine Zeit lang.

    Doch irgendwann fragte ich mich:

    Worauf warte ich eigentlich?

    Auf den richtigen Partner? Auf eine Freundin mit Zeit? Auf irgendeinen perfekten Moment?

    Also buchte ich meine erste Reise allein.

    Ich war aufgeregt. Ich hatte Zweifel. Und ich war mir sicher, dass alle sehen würden, dass ich alleine unterwegs bin.

    Heute weiß ich:

    Niemanden interessiert das.

    Stattdessen entdeckte ich etwas völlig Neues.

    Freiheit.

    Ich konnte aufstehen, wann ich wollte. Essen gehen, wo ich wollte. Einen Ausflug machen oder einfach stundenlang am Meer sitzen.

    Aus einer Reise wurden weitere Reisen.

    Aus Unsicherheit wurde Selbstvertrauen.

    Und irgendwann wurde das Reisen zu einem festen Teil meines Lebens.

    Wenn du noch unsicher bist, ob das Alleinreisen etwas für dich ist – ich habe hier aufgeschrieben, was ich vor meiner ersten Solo-Reise gerne gewusst hätte.

    Heute, mehr als zehn Jahre später, bin ich immer noch unterwegs. Mit einem Koffer, viel Neugier und der Überzeugung, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen.